Hey, schön, dass du dich für das Projekt “Create & Protest – KI in jungen Lebenswelten” interessierst!
Im Projekt möchten wir junge Menschen dazu anregen, sich kreativ und kritisch mit Künstlicher Intelligenz und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen künstlerische Ausdrucksformen wie Bild, Ton und Film. Gemeinsam wollen wir experimentieren, eigene (kritische) Perspektiven entwickeln und Themen der Teilnehmenden mit künstlerischen und digitalen Mitteln sichtbar bzw. hörbar machen.
28.10., 17–20 Uhr: KI & Bild (Input: Ivonne Thein)
29.10., 17–21 Uhr: KI & Sound/Musik (Input: Birk Schmithüsen)
30.10., 17–20 Uhr: KI & Film/Bewegtbild (Input: Boris Eldagsen)
31.10., ab 15 Uhr: Abschließende Ausstellung & Party
29.10., 17–21 Uhr: KI & Sound/Musik (Input: Birk Schmithüsen)
30.10., 17–20 Uhr: KI & Film/Bewegtbild (Input: Boris Eldagsen)
31.10., ab 15 Uhr: Abschließende Ausstellung & Party
Ort: KANTE, Kötnerholzweg 27, 30451 Hannover
Das Projekt ist gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung in Niedersachsen.
Wir freuen uns auf deine Anmeldung!
Wir freuen uns auf deine Anmeldung!
Solltest du Fragen haben oder etwas unklar sein, schreib uns gerne eine Mail an: verdrehtkollektiv@gmail.com
Viktoria & Nadine
(Bildungskollektiv ver:dreht)
(Bildungskollektiv ver:dreht)
Künstlerische Begleitung für "Create & Protest - KI & jungen Lebenswelten":
KI kann heute täuschend echte Bilder erzeugen. Doch welche Vorstellungen von Schönheit, Normalität und Identität stecken in diesen Bildern?
Im Workshop nehmen wir KI-Bildwelten kritisch unter die Lupe: Wir hinterfragen Stereotype und gesellschaftliche Machtverhältnisse und entwickeln eigene Perspektiven. Dabei experimentieren wir selbst mit KI als kreativem Werkzeug und gestalten Bilder zu Themen und Fragen, die uns beschäftigen.
Ivonne Thein ist eine Künstlerin, die sich in ihren Arbeiten mit Körperbildern, Schönheitsidealen und gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität beschäftigt. Dabei hinterfragt sie kritisch, wie Bilder unsere Wahrnehmung und unser Denken prägen.
In einer Videobotschaft gibt sie Einblicke in ihre künstlerische Arbeit und inspiriert uns für das eigene kreative Arbeiten mit KI.
Workshop 28.10: KI & Bild
Ivonne Thein ist eine multidisziplinäre Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin. Im
Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Transformation des menschlichen Körpers im
postdigitalen Zeitalter. In Videoarbeiten, Skulpturen, KI-generierten Arbeiten und
Installationen untersucht sie den Körper als gesellschaftlich und medial geprägtes Bild und
Objekt sowie als zentralen Ort zeitgenössischer Diskurse. Ein wiederkehrender
Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Optimierungsmechanismen einer leistungsorientierten
Gesellschaft und deren Einfluss auf Körperbilder und Identität.Ihre Arbeiten wurden
international in zahlreichen Museen, Kunstinstitutionen und Galerien gezeigt, darunter das
Centre Pompidou, das Fotomuseum Winterthur, C/O Berlin, das Australian Centre for
Photography (ACP) in Sydney, die Kunsthalle Karlsruhe, das Lentos Kunstmuseum Linz
und die Amelie A. Wallace Gallery in New York.Für ihre künstlerische Arbeit erhielt sie
zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen, unter anderem von C/O Berlin, dem Institut
für Auslandsbeziehungen (ifa), der Stiftung Kunstfonds, der VG Bild-Kunst und dem
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK).
Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Transformation des menschlichen Körpers im
postdigitalen Zeitalter. In Videoarbeiten, Skulpturen, KI-generierten Arbeiten und
Installationen untersucht sie den Körper als gesellschaftlich und medial geprägtes Bild und
Objekt sowie als zentralen Ort zeitgenössischer Diskurse. Ein wiederkehrender
Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Optimierungsmechanismen einer leistungsorientierten
Gesellschaft und deren Einfluss auf Körperbilder und Identität.Ihre Arbeiten wurden
international in zahlreichen Museen, Kunstinstitutionen und Galerien gezeigt, darunter das
Centre Pompidou, das Fotomuseum Winterthur, C/O Berlin, das Australian Centre for
Photography (ACP) in Sydney, die Kunsthalle Karlsruhe, das Lentos Kunstmuseum Linz
und die Amelie A. Wallace Gallery in New York.Für ihre künstlerische Arbeit erhielt sie
zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen, unter anderem von C/O Berlin, dem Institut
für Auslandsbeziehungen (ifa), der Stiftung Kunstfonds, der VG Bild-Kunst und dem
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK).
Workshop 29.10: KI & Sound
Wie kann KI dabei helfen, eigene Klänge und Musik zu gestalten?
Gemeinsam mit dem Medienkünstler Birk Schmithüsen experimentieren wir mit Klangsynthese, Code und KI. Im Vibe-Coding-Workshop entwickeln die Teilnehmenden eigene Sounds und musikalische Ideen und erkunden Technologie spielerisch als kreatives Werkzeug.
Er gibt vor Ort Einblicke in seine künstlerische Arbeit und begleitet uns beim gemeinsamen Experimentieren und Musizieren.
Birk Schmithüsen ist Medienkünstler und lebt und arbeitet in Leipzig. In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt er sich mit neuen Technologien und deren Einfluss auf unseren Alltag. Dabei untersucht er insbesondere die verborgenen Funktionsweisen digitaler Systeme und macht abstrakte Technologien wie Machine Learning und Big Data durch immersive Installationen, Datenvisualisierungen und spekulative Szenarien erfahrbar.
Schmithüsen hat ein Diplom in Bildender Kunst und erhielt ein EMAP/EMARE-Stipendium. Er ist Mitbegründer des Performancekunst-Theaters ArtesMobiles und des Lichtkunstlabels FlashClash. Seine Arbeiten wurden international auf renommierten Medienkunstfestivals und in Institutionen präsentiert, darunter re, Chaos Communication Congress, Ars Electronica und ZKM.
Workshop 30.10: KI & Film/Bewegtbild
Was passiert mit unserer Vorstellung von Wahrheit und Authentizität, wenn KI immer überzeugendere Bilder und Videos erzeugen kann?
Gemeinsam mit dem Künstler Boris Eldagsen erkunden wir, wie KI Film und kreative Prozesse verändert. Wir experimentieren mit KI und Bewegtbild, entwickeln eigene Ideen und setzen sie in kurzen filmischen Arbeiten um.
Er stellt uns online in einem Artist Talk und anschließendem Q-A seine Arbeitsweisen und Werke vor.
Boris Eldagsen (*1970) ist ein international tätiger Künstler, Fotograf und Experte für generative Bild-KI. Er studierte Bildende Kunst und Philosophie in Köln, Mainz, Prag und Hyderabad. Seit 2000 werden seine Foto- und Medienarbeiten international ausgestellt, seit 2023 auch seine KI-generierten Arbeiten in Galerien, Museen und auf Festivals weltweit.
Eldagsen lehrt seit 2004 Ideenlehre, Kreativität und generative Bild-KI an internationalen Kunst- und Designhochschulen. Als international gefragter Experte spricht er auf Konferenzen und Veranstaltungen wie TEDx, re und C2 Montréal. 2023 löste seine Ablehnung des Sony World Photography Awards eine weltweite Debatte über das Verhältnis von Fotografie und KI aus.
Das Ziel der Projekte von ver:dreht ist die nachhaltige Medienkompetenzförderung von Heranwandenden sowie die Stärkung medienpädagogischer Kompetenzen von Multiplikatorinnen. Sie werden medienpädagogische Inhalte und Methoden kennenlernen, um ihren Berufsauftrag in einer von Medien geprägten Gesellschaft zeitgerecht zu erfüllen und jungen Menschen wichtige Schlüsselqualifikationen vermitteln zu können.
Das Bildungskollektiv zwischen Medien und Bildung, Technik und Kunst.